Internationaler Frauentag
Bereits fest in unserem Bewusstsein verankert, ist der internationale Frauentag aktueller denn je. Er bietet Anlass, über die Stellung der Frau in der Gesellschaft nachzudenken, aber auch, wie wir miteinander als Gesamtheit leben möchten.
Betrachtet man Heute die Weltpolitische Entwicklung, müssen wir sehr aufmerksam hinhören. Frauenfeindliche Äußerungen von hochrangigen Politikern werden plötzlich zur Normalität und ist ein Angriff auf unsere Demokratie.
Feminismus ist nicht nur ein Frauenthema, Feminismus betrifft alle Geschlechter. Gleichberechtigung und Chancengleichheit sind Menschenrechte und dürfen nicht in Frage gestellt werden. Es war ein langer und entbehrungsreicher Kampf.
Frauen waren lange gesellschaftlich und wirtschaftlich unterdrückt und in vielen Bereichen nicht gleichgestellt. Viele Errungenschaften gehen auf die ehemalige sozialdemokratische Frauenministerin Johanna Dohnal zurück.
Ohne Demokratie kein Feminismus – ohne Feminismus keine Demokratie.
Die 70iger
- Mann ist nicht mehr Haushaltsvorstand
- Frauen dürfen ohne Erlaubnis des Mannes einen Beruf ausüben
- Frauen dürfen über den Wohnsitz mitentscheiden
- Uneheliche Kinder benötigen keinen männlichen Vormund mehr u.v.m.
All das ist für uns heute so unvorstellbar und wird bereits als selbstverständlich angesehen.
Feminismus steht für Gleichberechtigung, egal welcher Herkunft und sexueller Orientierung. Unser Ziel muss Gleichstellung in allen Lebensbereichen sein.
Noch immer kämpfen wir für; gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Bis Juni 2026 muss die EU-Lohntransparenzrichtline umgesetzt werden, um die Einkommensunterschiede durch Lohngerechtigkeit zu verringern.
Das Motto der younion Frauenabteilung sagt es sehr treffend: GLEICHBERECHTIGT, SELBSTBESTIMMT, GEWALTFREI - LEBEN
Regina Müller
Frauenvorsitzende der HG 1
regina.mueller(at)wien.gv.at